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EIn Industriearbeiter gibt einem Kollege Anweisungen. Beide tragen einen roten Petzl Helm mit Visie und Stirnlampe und stehen vor einem Industriegebäude.

SQQ2 Level 2

Weiterqualifikation mit SQQ2 Level  2: Ihr nächster Schritt im Veranstaltungsrigging! Nach Abschluss von SQQ2 Level 1 können Sie sich in Level 2 gezielt weiterqualifizieren. In diesem Kurs erlernen Sie unter anderem, Riggingtätigkeiten eigenständig durchzuführen, ein Team zu leiten und temporäre Anschlagpunkte zu erstellen - und noch einiges mehr!
Der Inhalt des Lehrgangs richtet sich nach den igvw Standards für Veranstaltungsrigging.

Voraussetzungen

  • Abschluss Sachkunde für Veranstaltungsrigging LEVEL 1
  • einjährige Tätigkeit als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 1 unmittelbar vor Lehrgangsbeginn mit mindestens 20 Einsatztagen als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 1 innerhalb der letzten 12 Monate vor Lehrgangsbeginn und nach Abschluss Level 1. Der Nachweis über die Einsatztage ist nachvollziehbar schriftlich zu erbringen und muss verbindlich von einer namentlich genannten fachlichen Aufsicht gegengezeichnet sein. 
  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Ausbildung in der Ersten Hilfe ( 9 UE )

Rückansicht einen Industriearbeiters vor einem Gerüst. Im Fokus steht ein Kask Superplasma AQ in gelb. deutlich erkennbar die Belüftungsnetze, Lampenclips und Befestigung für Visier und Gehörschutz.

Voraussetzungen erfüllt?

Aktuelle Kurse können Sie hier nachlesen.

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Tätigkeiten

  • Planen und Erstellen von temporären Anschlagpunkten
  • Errichten technischer Einrichtungen und Inbetriebnahme von Motorsteuerungen und ggf. Lastüberwachungssystemen
  • Erstellen und Auswerten von Plänen und Arbeitsunterlagen 
  • Planen von Hilfstragwerken 
  • Koordinieren von Riggingtätigkeiten
  • Durchführen und Dokumentieren von Unterweisungen
  • Leiten und Beaufsichtigen von Level 1 Riggern
  • Planen und Erstellen von Rettungskonzepten
  • Ausführen von Rettungsmaßnahmen
  • Mitwirken bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen für die riggingspezifischen Tätigkeiten
  • Gegebenenfalls Erstellen erforderlicher Gefährdungsbeurteilungen
  • Führen eines Teams 

Lehrgangsinhalte

Theorie

Rechtliche Grundlagen, Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilung  

Verantwortung, Delegation und Pflichtenübertragung, Anforderungen an Gefährdungsbeurteilungen, Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen, Festlegen von Aufgabenbereichen und Kommunikationswegen, Erstellen von Betriebsanweisungen, Koordinieren von Rettungsmaßnahmen

Riggingspezifische Statik

Berechnen von Mehrstrang-Bridle, Berechnen von Schnittgrößen, Lokale und globale Biegung, Vertiefen der Kenntnisse über lokale Beanspruchen von Traversen und Gebäudetragwerken, Abtragen von horizontalen Lasten an Tragwerken, Kennen der eingeschränkten Belastbarkeit von Knotenelementen, Kennen der Belastbarkeit von Towerkomponenten, Kennen der Bemessungsschnittgrößen von Traversen, Kennen der Auflagereaktionen bei Mehrfeldträgern, Grenzen der rechnerbasierten Anwendersoftware zur statischen Betrachtung, Berücksichtigung von dynamischen Lastenanteilen bei Einsatz von Hebezeugen, Kennen der Einwirkungen durch Wind im Open-Air Bereich 

Technische Kommunikation 

Erstellen von Aufmaßplänen Erstellen von Riggingplänen, Erstellen von Materiallisten, Methodik des Einholens von Informationen und Zusammenführen der gewerkespezifischen Pläne, Auswählen der für die Ausführung relevanten Daten von technischen Planungsunterlagen, Zeichnungsorganisation

Technische Arbeitsmittel

Planen von  Hilfstragwerken ( z.B. Traversen, Beams in Open-Air Bühnen), Ausführungsplanung, Planen von bodengestützten Strukturen, Dimensionieren & Auswählen von Lastaufnahmeeinrichtungen, Auswählen von Hubarbeitsbühnen unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten ( Bodenbelastbarkeit, Türgrößen, etc.)

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

Kennen verschiedener Rettungsverfahren und deren Anforderungen an Retter und Arbeitsmittel ( z.B. begleitende Rettung, Rettung von oben), Systemauswahl von verschiedenen Rettungsgeräten, Kennen der bestimmungsmäßigen Benutzung von PSAgA zum Retten aus der Höhe, Überblick über geeignete temporäre Lifelinesysteme, Befähigung zur Prüfung der PSAgA

Grundlagen E-Technik

Kennen der Gefahren des elektrischen Stroms, Verstehen der Wirkung auf den menschlichen Körper, Verstehen der Grundlagen zu Wechsel- und Drehstrom, Kennen der Zusammenhänge zwischen mechanischer und elektrischer Leistung bei Elektrokettenzügen, Verstehen von Schutzmaßnahmen und Wissen über die Notwendigkeit eines Potentialausgleichs, Kennen von Schutzklassen und Schutzarten bei der Benutzung elektrischer Arbeitsmittel, Kennen von Schutzeinrichtungen und deren Wirkungsweisen ( z.B. Überstromschutzeinrichtungen, Differenzstromschutzeinrichtungen. Motorschutzschalter), Anwenden von Stecksystemen, Anwenden von Sicherheitsbestimmungen beim Umgang mit elektrischen Arbeitsmitteln, Kennen der Anforderungen des igvw SQP4


Praxis

1. Technische Arbeitsmittel

  • Aufmaß erstellen anhand von Riggingplänen (verschiedene Varianten, Anwenden des 3-4-5 Verfahrens zur Ermittlung des rechten Winkels, etc.)
  • Ausführen von speziellen Anschlagvarianten (Split-Basket, H-Bridle, Pull-Back, Truss-Bridle, etc.)
  • Demontieren oder Austauschen von installierten und belasteten Hebezeugen (z.B. im Messerigging)
  • Auf- und Abbauen von bodengestützten Traversenkonstruktionen
  • Einsetzen von speziellen Montagehilfen für Traversenkonstruktionen ( z.B. Tower-Aufrichthilfe)
  • Montieren von vorgegebenen Sicherungssystemen (Lifelines)
  • Kontrollieren der festgelegten technischen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen (z. B. Lastmesssysteme, Sekundärsicherungen)
  • Bedienen von Motorsteuerungen zum Verfahren von komplexen Lastsystemen (inklusive Maßnahmen zur verbesserten Kontrolle, 4-Augen Prinzip)
  • Sichtprüfung von Arbeitsmitteln vor, während und nach der Benutzung

2. Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz

  • Sichtprüfung der PSA-Produkte vor, während und nach der Benutzung
  • Absolvieren von Rettungsübungen mit unterschiedlichen Zugangs- und Rettungsvarianten
  • Aufbau von temporären Lifelinesystemen (z.B. vertikaler Toweraufstieg, horizontales Queren auf Strukturen)

Nahaufnahme eines Petzl Rig mit Petzl OK Karabiner als Gurtverbindung, in ein rotes Seil eingelegt.

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Weitere Informationen


Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen der Level 1 & 3, zu Bildungsanbietern, zur Grundausstattung und Fördermöglichkeiten.